Kurzturnier ermittelt Vereinsmeister

 

Neue Wege beschritt der TSV Neustadt bei der Nachwuchsmeisterschaft. Lediglich zwei Sätze waren in einer Partie zu absolvieren. Damit ergab sich auch die Möglichkeit eines Unentschiedens. Die zehn Schüler, die zum Vergleich antraten, konnten deshalb über mehrere Spiele ihre Konzentration aufrecht erhalten. Gerade für die Neuanfänger gab es deshalb das ein oder andere Erfolgserlebnis. Am Ende erhielten nicht nur die ersten drei ihre verdiente Auszeichnung, sondern auch die nachfolgenden Meisterschaftsteilnehmer eine kleine Belohnung. Das hart umkämpfte Finale gewann Sascha Niegisch gegen Jendrik Itzen. Platz drei belegte Fynn Fabritz, Platz vier Jan Moebes. 

 

„letzte“ Medaillen im Jahr

 

Zum Jahresabschluss veranstaltete der TSV Neustadt seine Herren-Vereinsmeisterschaft. Sechzehn Akteure spielten die Titelträger im Einzel und Doppel aus, wobei die Doppel zufällig aus den beiden Töpfen der vermeintlich stärkeren und schwächeren Spielern zusammengestellt wurden. Aus fünf Gruppen qualifizierten sich die Einzelnen, teilweise mit der bewährten Punktevorgabe pro Mannschaft, für das K.O.-System. So kam es zu den Halbfinalen zwischen Gernot Kahle und Sönke Mecklenburg, sowie Dirk Kretschmer und Rainer Merkel. Nicht ganz unerwartet setzten sich dabei die Spieler des ersten Herrenteams durch. Im Spiel um Platz drei ging es bis in den Entscheidungssatz. Konnte sich zunächst Merkel bis zum Seitenwechsel einen kleinen Vorsprung erarbeiten, blieb Mecklenburg am Ende mit seinem konsequenten Spiel erfolgreich. Damit erklomm ein Jugendspieler das Treppchen. Einseitig verlief hingegen das Endspiel. Kretschmer gelang es nicht, den auch in den letzten Ligapartien stark auftrumpfenden Kahle in Bedrängnis zu bringen. Nach drei glatten Sätzen hielt dieser verdient den Wanderpokal in den Händen. Den Gewinn der Doppelmeisterschaft feierten Thomas Franke und Sönke Mecklenburg. Sie hatten, bedingt durch das doppelte K.O.-System, gleich zweimal gegen Marcus Schendzielarz und Julian Heyermann gewonnen. Letzterer war mit 21-stündiger Verspätung extra aus Frankreich angereist, wo er sein freiwilliges ökologisches Jahr ableistet.